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Whey Protein: Alles was Du wissen musst!Bigstock

Du suchst genau das richtige für dich dann bist du hier genau richtig!

Sportler vertrauen vielfach auf das sogenannte Whey Protein. Aber auch Leute mit dem Wunsch, Gewicht zu reduzieren, sowie Bodybuilder, die mehr Muskeln aufbauen wollen, schätzen das Eiweißpulver im Bereich der Nahrungsergänzung. Was steckt hinter der Bezeichnung Whey Proteinpulver? Was enthalten die beliebten Proteinshakes? Sind sie wirklich gesund und hilfreich? 

Im folgenden Artikel erkläre ich dir alle relevanten Hintergründe zum Eiweißpulver. Dort erfährst du, was Whey Protein konkret ist und wie es dir beim Muskelaufbau helfen kann. Der Artikel liefert Informationen über die Wirkung von Whey Protein, die Vor- und Nachteile sowie was du bei einer Einnahme beachten solltest. Auch Frauen erfahren hier wichtige Fakten zu Whey Proteine. Zuletzt folgen die Antworten auf häufig gestellte Fragen zum Whey Protein. 

Definition – Was ist Whey Protein?

Whey Protein stammt aus dem Englischen und steht für Molkeneiweiß. Der Körper benötigt Eiweiße, um die Muskelfunktion sicherzustellen und Zellen zu schützen. Whey Protein ist ein effizientes Mittel, damit sich deine Muskeln nach dem Training schneller erholen. Der gezielte Aufbau von Muskeln ist mit Whey Proteinen ebenfalls realisierbar. 

Whey Protein und Muskelaufbau – wie hängt das zusammen?  

Durch Bewegungsmangel und wenn die Muskeln nicht beansprucht werden, droht Muskelabbau. Der Körper benötigt Eiweiß als einen essenziellen Grundnährstoff.

Kraftsportler, Ausdauersportler und jene, die abnehmen wollen, wünschen sich im Allgemeinen einen verstärkten Muskelaufbau. Durch sportliche Aktivität erhöht sich der Bedarf an Nährstoffen. Damit der hohe Eiweißbedarf deines Körpers gedeckt ist, bietet der Handel Whey Proteine an. 

Das Molkenprotein gilt als Turbo-Lieferant für Eiweiß. Dank der biologischen Wertigkeit von 104 bedeutet dies für dich und deinen Körper. Das Whey Protein außergewöhnlich schnell in körpereigenes Protein umgewandelt und im Muskelgewebe verwertet wird. 

Neben der hohen Wertigkeit enthält Whey Protein hohe Mengen an BCAA. Diese sogenannten Branched-Chained Amino-Acids stellen verzweigte Molekülketten der Aminosäuren dar. Die Aminosäuren Valin, Leucin und Isoleucin gelangen direkt in das Muskelgewebe. Sie benötigen keinen Zwischenstopp über die Leber. Schon nach einer halben bis dreiviertel Stunde befinden sie sich im Blut. 

Whey Proteine versorgen deinen Körper zusätzlich in hohem Maße mit Glutaminsäure. Diese baut der Körper zu Glutamin ab. Ebenfalls zählt Glutamin wie BCAA zu den Aminosäuren. Noch dazu ist Glutamin eine Aminosäure, die im Körper am häufigsten vorhanden ist. 

Somit liefert Whey Protein wertvolle Eiweiß, um den Muskelaufbau gezielt zu fördern. 

Wie wird Whey Protein hergestellt?

Whey Protein entsteht prinzipiell bei der Herstellung von Käse und Quark. Allem liegt Kuhmilch als wesentliche Basis zugrunde. Milch enthält etwa 3,3 Prozent Proteine. Dazu zählt einerseits das Molkeprotein mit weniger als 1 Prozent. Andererseits besteht Milch zu rund 2,7 Prozent aus dem Protein Casein. Molke bzw. Whey besteht zu 94 Prozent aus Wasser. Daneben sind weitere Nährstoffe enthalten: 

  • B-Vitamine (B1, B2 und B6)
  • Calcium
  • Kalium
  • Phosphor
  • Milchsäure
  • ungefähr 4 Prozent Milchzucker

Molke enthält außerdem bis zu 1 Prozent Whey Protein. Prinzipiell bezieht der Körper Eiweiß aus 9 essenziellen Aminosäuren. Ohne sie kann ein menschlicher Körper nicht richtig funktionieren. Das Whey Protein gilt aufgrund seiner Bestandteile als vollwertiges Protein. Es enthält bereits alles, was dein Körper für eine ausreichende Eiweißbildung benötigt. Bei der Herstellung von Whey Protein wird das in der Kuhmilch enthaltene Eiweiß immer stärker konzentriert. Dadurch entsteht letztlich Molke, die zunehmend verfeinert wird. 

Bei diesem Filtrationsverfahren gelangt die Molke durch feine Filter aus Keramik. Diese sorgen zuverlässig dafür, dass die unterschiedlich großen Moleküle von Molkenprotein, Zucker und Fett gefiltert werden. Das, was nach dieser Filtrierung übrig bleibt, ist das Whey Protein. Die Produktion von Whey Protein ist auch günstiger realisierbar. Dabei kommt das sogenannte Ionenaustauschverfahren zum Einsatz. Dieses hat den Nachteil, dass einzelne der verschiedenen Proteine ihre immunologische Funktion einbüßen, da das Verfahren sie schädigt. Für den Muskelaufbau sind diese Proteine aber trotzdem wirksam.   62,1% Lesbarkeit

In einem letzten Schritt erfolgt das Trocknen der Molke. Sie enthält bis dahin wesentlich mehr Protein als die ursprüngliche Kuhmilch. Damit die Inhaltsstoffe keinen Schaden nehmen, ist eine schonende Trocknung wichtig. Deshalb kommen sowohl kalte als auch warme Luftströme zum Einsatz. Sobald das Whey Protein getrocknet ist, besteht es zu ca. 80 Prozent aus Protein. 

Was bedeutet „CFM“ bei Whey Proteinen?

Die Abkürzung CFM steht für den englischsprachigen Begriff Cross-Flow-Microfiltration. Dieser Ausdruck bezieht sich unmittelbar auf den Herstellungsprozess des Whey Proteins. Das Verfahren zur Herstellung von Whey Protein erfolgt besonders schonend. Insbesondere durch eine möglichst niedrige Temperatur bei der Verarbeitung bleibt das Molkeneiweiß rein und hochwertig. 

Bei dem Herstellungsprozess von Whey Protein werden Fette und Milchzucker aus der Molke herausgefiltert. Dadurch ist das fertige Whey Protein qualitativ sehr hochwertig. Zugleich behält das Whey Protein die wichtigen Aminosäuren. Die Aminosäuren aus einem CFM-Whey-Protein kann dein Körper direkt und ohne weitere Umwege zum Aufbau von Muskeln verwenden, da sie zügig in den Blutkreislauf gelangen. 

Unterschiede zwischen anderen Proteinen und Whey Protein?

Das Whey Protein besteht prinzipiell aus mehreren Proteinarten. Dazu zählen Speicherproteine, wie z. B. Globuline und Albumine. Sie beeinflussen dein Immunsystem positiv. Abseits des Whey Proteins existiert das Milcheiweiß Casein. Dieses verfügt über andere Eigenschaften und Auswirkungen auf den Körper als das Whey Protein. 

Dein Körper nutzt und verwertet Casein langsamer. Dadurch steigt und sinkt der Anteil der Aminosäuren im Blut weniger schnell. Das ist vorteilhaft für die Regenerationsphase deiner Muskeln nach einem anstrengenden Training. Manche Sportler nehmen verstärkt Casein zu sich, bevor sie schlafen gehen. Dadurch wollen sie den Abbau von Eiweiß in den Muskelzellen während der nächtlichen Ruhe verlangsamen. 

Whey Proteine sind gut geeignet, um die Eiweißreserven nach dem Aufstehen schnell wieder aufzufüllen. Ebenso kommt die Zeitspanne nach dem sportlichen Training infrage, um Whey Protein als Shake zu sich zu nehmen. Die gute Bekömmlichkeit und das schnelle Resorbieren des Whey Proteins bieten gute Grundlagen, um die Muskelzellen direkt und zügig mit Protein zu versorgen. 


Unterschiede beim Whey Protein – Welche Sorten gibt es?

Auf dem Markt existieren drei Arten Whey Proteinpulver. Diese Whey Proteine unterscheiden sich hinsichtlich ihres Proteingehalts sowie des Anteils an Fette und Kohlenhydrate. Der Herstellungsprozess der Whey Proteine umfasst verschiedene Stufen der Filtration. Je nach Reinheitsgehalt des Whey Proteins sind somit drei Qualitätsstufen zu identifizieren: 

  • Whey Konzentrat
  • Whey Isolat
  • Whey Hydroisolat

Whey Konzentrat (WPC)                 

Das Konzentrat stellt den Standard der Whey Proteine dar, ein Massenprodukt zum bezahlbaren Preis. Die erhältlichen Konzentrate bieten aufgrund der geringen Filtrierung ungefähr je 10 Prozent Fett und Kohlenhydrate. Der Eiweißgehalt beim Whey Konzentrat liegt gewöhnlich bei einem Wert zwischen etwa 30 und 80 Prozent.

Gerade Discounter und Drogerien bieten diese Whey Proteine an. Die Form variiert dabei zwischen Eiweißriegeln und Pulvern, die zu Proteinshakes angerührt werden. 

Die preiswerte Herstellung von konzentriertem Whey Protein geht ebenfalls mit dem Zusetzen von anderen Stoffen einher. Neben Mineralstoffen und Vitaminen sind häufig Süßstoffe und Aromastoffe enthalten. Diese Zusatzstoffe verhelfen dem jeweiligen Hersteller zwar zu einer besseren Ausbeute der Whey Proteine. Gleichzeitig sind diese Zusatzstoffe im Whey Protein in der Lage, wertvolle Aminosäuren und Mineralien zu verringern. 

Whey Isolat (WPI)

Einen noch höheren Eiweißgehalt als das Whey Konzentrat liefert ein Whey Isolat.
Das Isolat enthält aufgrund einer stärkeren Filterung etwa 90 Prozent Whey Protein. Fette und Kohlenhydrate sind fast nicht verhanden: Ihr Gehalt liegt bei weniger als einem Prozent. Im Vergleich zum Konzentrat sind die Filtrationsmethoden im Herstellungsprozess des Whey Proteins verstärkt. Hersteller von Whey Protein greifen bei der Produktion von Whey Isolat auf zwei verschiedenen Methoden zurück. 

Das Ionenaustauschverfahren nutzt Strom, um unerwünschte Komponenten der Proteinmoleküle zu entfernen. Die anschließende Membrantechnik nutzt die bereits erwähnten Filter aus Keramik, um aus einem Konzentrat ein reines und hochwertiges Isolat zu herzustellen. 

Whey Hydrolysat (WPH)

Mithilfe der Hydrolyse lässt sich sowohl aus einem Konzentrat als auch aus einem Isolat ein stark verdichtetes Proteinpulver herstellen. Hydrolyse bezeichnet ein chemisches Verfahren bei dem Enzyme die Proteinketten bereits während der Herstellung des Whey Proteins aufspalten. Dadurch entstehen freie Aminosäuren, sodass dein Körper das Whey Protein noch schneller verwerten kann. 

Die hohe Reinheit des Whey Proteins stellt ein komplexes Produkt dar, das besonders ambitionierte Sportler und Leistungssportler anspricht. Insbesondere der höhere Preis des Whey Proteins schreckt Freizeitsportler oft ab. Zudem sorgt der über 90-prozentige Gehalt an Eiweiß für einen eher bitteren Geschmack des Whey Proteins. Einige Hersteller fügen den Whey Proteinen deshalb Süßstoffe und Geschmacksstoffe zu. Eine Alternative zum Pulver stellen deshalb Whey Hydrolysate als Kapseln dar.  


Whey Protein als Konzentrat, Isolat oder Hydrolysat? Vorteile und Nachteile der unterschiedlichen Qualitätsstufen. 

Welches Whey Proteine ist die richtige für deinen Bedarf? Die Frage, ob ein Konzentrat, Isolat oder ein Hydrolysat als Whey Protein geeignet ist, hängt von mehreren Faktoren ab: 

  • Preis und verfügbares Budget
  • Laktosegehalt und mögliche Unverträglichkeit
  • individuelle Qualitätsansprüche
  • Diätphasen

Im Allgemeinen profitieren Freizeitsportler von einem Whey Konzentrat. Der Vorteil der Konzentrate liegt vor allem in ihrem Preis. Nachteilig wirkt sich jedoch die qualitative Zusammensetzung dieser Whey Proteine aus. Aufgrund zugesetzter Stoffe, wie z. B. Süßstoffe und Aromastoffe, ist die Reinheit dieser Whey Proteine weniger ausgeprägt als bei einem Isolat oder Hydrolysat. Zudem enthalten Konzentrate üblicherweise noch Laktose. 

Gegen Laktose reagieren zahlreiche Menschen mit einer Unverträglichkeit. Whey Isolate enthalten lediglich Spuren von Laktose. Dadurch sind diese Whey Proteine eher für Personen geeignet, die unter einer Unverträglichkeit leiden. Lediglich bei einer stark ausgeprägten Intoleranz sollte auf Whey Isolate verzichtet werden. 

Die Isolate kosten generell etwas mehr als Konzentrate, enthalten dafür weniger Zusatzstoffe und mehr wertvolle Aminosäuren. Insbesondere bei einer Diät sind Isolate oder sogar Hydrolysate vorteilhafter als Konzentrate. Der hohe Anteil an Aminosäuren und vollwertiges Whey Protein ist ideal, um die Muskeln zu schützen und den Muskelaufbau zu fördern.

Whey Protein Mischungen: Konzentrate und Isolate kombinieren? 

Neben den Whey Konzentraten und Isolaten bieten Hersteller von Whey Protein Mischprodukte an. Solche Mischungen bieten einen soliden Kompromiss. Durch diese Kombination von Konzentraten und Isolaten ist sowohl qualitativ als auch preislich oftmals eine gute Lösung. Diese Whey Protein Blends (WPB) stellen ein hochqualitatives Whey Protein dar. Das Kombi-Proteinpulver bietet einen angemessenen Preis bei einer idealen Zusammensetzung von Aminosäuren. 

Whey Protein mit Sportnahrungen, wie z. B. Kreatin, mischen?

Kreatin trägt zu deiner körperlichen Leistungsfähigkeit bei. Der Körper bildet es aus den Aminosäuren Methionin, Arginin und Glyzin. Insbesondere die Skelettmuskulatur greift auf Kreatin zurück und lagert es ein. In einem gesunden Körper entsteht Kreatin in der Leber, den Nieren sowie der Bauchspeicheldrüse. Die fehlende Bedarfsmenge führen Menschen für gewöhnlich über eine ausgewogene Ernährung mit Fleisch und Fisch zu. Grundsätzlich hilft die Substanz deinem Körper, die Wiederholungen bei sportlichen Übungen zu halten und zukünftig zu steigern. Aber lässt sich Kreatin mit Whey Protein kombinieren? 

Kreatin ist eine schwer lösliche Substanz. Deshalb lohnt es sich, den Stoff im warmen Wasser einzurühren. Wer keine Fettpölsterchen zu beklagen hat, kann Kreatin ruhig mit Kohlenhydraten, wie z. B. Traubenzucker, kombinieren. Mithilfe der Kohlenhydrate und der Eiweiße gelangt das Kreatin schneller ins Blut und in die Muskeln. Menschen, deren Körperfettanteil relativ hoch ausfällt, können auf Kohlenhydrate verzichten. In diesen Fällen nutzt der Körper die bereits vorhandene Energiereserve (d. h. überschüssiges Fett), um Kreatin effektiv und effizient zu verwerten. 

Das Whey Protein mit Kreatin zu kombinieren ist möglich, wenn der das Whey Protein mitsamt Kreatin nicht mit Milch gemischt wird. Kreatin löst sich durch den Fettanteil der Milch kaum. Deshalb ist es empfehlenswert, Kreatin zuerst in Wasser aufzulösen und aufzunehmen, bevor du das Whey Protein verzehrst. 

Whey Proteine in Lebensmitteln – gibt es das? 

Die Herstellung des Whey Proteins basiert auf Kuhmilch. Dementsprechend lässt sich das Molkenprotein in allen Lebensmitteln finden, die Milchprodukte darstellen. Die einzige Ausnahme hiervon ist Käse. Dieser enthält keine Molke. Bei der Käseherstellung wird die Molke entfernt. Somit ist in sämtlichen Milchprodukten zumindest ein Teil von Whey enthalten. Milch, Sahne, Quark, etc. bieten allerdings nur einen kleinen Teil der Molke und deren Vorteile.


Whey Protein für Veganer – ist das möglich? 

Eine vegane Lebensweise geht mit dem Verzicht auf Lebensmittel tierischer Herkunft einher. Das bezieht oftmals ebenso die Haltung und Nutzung von Tieren ein. Somit meiden Veganer per Definition Lebensmittel, die von einem Tier abstammen. Dazu gehören Eier, Käse und (tierische) Milchprodukte ebenso wie Fleisch, Quark, Sahne oder Honig. 

Da Whey auf Milch von Kühen (Ziegen, Schafen, etc.) basiert, ist es nicht möglich, vegane Whey Proteine zu erhalten. Das intensive Filtern der Whey Proteine im Herstellungsprozess ändert nichts daran, dass Whey Protein tierischen Ursprungs ist. Allerdings bietet der Markt dennoch Alternativoptionen zum Whey Protein für Veganer an. Hanf-, Erbsen- und Reisproteine sind vollkommen pflanzlichen Ursprungs und eignen sich für die vegane Lebensweise. 

Whey Proteine für Frauen – gibt es spezielle Whey Proteinpulver? 

Sportbegeistere Frauen verfolgen häufig einen anderen Anspruch als Männer beim Training. Ihnen geht es weniger um starken Muskelaufbau. Eher wollen sie Gewicht reduzieren, eine Grundfitness sowie einen straffen Körper erzielen. Starke Muskeln erhöhen den Stoffwechsel des Körpers, sodass dieser leichter bzw. schneller Fett abbauen kann. Nur einem Diätprogramm zu folgen und durch eine geringe Kalorienzufuhr Gewicht zu verlieren, hilft dabei eher wenig. 

Hersteller von Whey Protein kennen die Ansprüche sportlich aktiver Frauen. Sie bieten extra Whey Proteine und ganze Produktserien an, die speziell auf die Bedürfnisse von Frauen ausgerichtet sind. Dabei unterscheidet sich der Eiweißbedarf bei Frauen kaum von dem der Männer. Lediglich die Bedarfsmenge variiert aufgrund der körperlichen Unterschiede. 

Kauf und Anwendung von Whey Protein: Wirkung von Whey Protein im Körper

Du weißt jetzt, dass das Whey Protein eine hervorragende Eiweißquelle darstellt. Ebenso ist dir bewusst, dass das Whey Protein aus Kuhmilch entsteht und dass es verschiedene Sorten Whey Protein gibt. Ob Kraftsportler oder Ausdauersportler – das Whey Protein ist für viele ein beliebtes Nahrungsergänzungsmittel. Doch wo bekommst du es? Was ist bei der Anwendung wichtig und worauf solltest du achten? Haben die Proteinshakes Nebenwirkungen? 

Whey Protein kaufen und einnehmen – Verfügbarkeit und Preise

Whey Proteine gelten als beliebte Nahrungsergänzungsmittel im Fitnessbereich. Der Anspruch jeder  Person weicht voneinander ab: Einer will Muskeln aufbauen und trainieren, andere wollen die Fettverbrennung anheizen, um Gewicht zu verlieren. Wieder andere möchten die Eiweißzufuhr optimieren, um die generelle Leistungsfähigkeit zu verbessern. Welchen Anspruch stellst du an Whey Protein? Whey Proteinpulver sind im Internet oder Fitnessshops in verschiedenen Größen, Ausführungen und Preisklassen erhältlich. 

Damit die Auswahl des Whey Proteins zu deinen Ansprüchen und Bedürfnissen passt, triffst du zuerst die Entscheidung, welche Art Proteinpulver du benötigst: Whey Konzentrat, Isolat oder Hydrolysat? Eine Mischung? Daneben solltest du dich fragen, wie groß dein Budget für die Proteinshakes ist und wie oft und intensiv du trainierst. Günstige Konzentrate sind für Leistungssportler oder ambitionierte Hobbysportler selten hilfreich. Vielmehr gilt es, Preis und Leistung bezogen auf deine Bedürfnisse aufeinander abzustimmen. 

Im Handel sind Packungsgrößen von 1 bis 5 Kilogramm erhältlich. Die Preise von Whey Protein variieren dabei deutlich: Preiswertes Whey Protein kostet ungefähr 10 bis 30 Euro. Moderate Preisklassen umfassen Preise zwischen ca. 30 und 70 Euro. Alles über 70 Euro ist eher für den professionellen Bereich geeignet.


Whey Protein einnehmen – Dosierung, Zeitpunkt, Nebenwirkungen  

Wann ist der perfekte Zeitpunkt, um Whey Protein einzunehmen, und welche Dosierung ist gut? Grundsätzlich ist ein Proteinshake täglich als Richtwert angemessen. Sportler bevorzugen das Proteinpulver mit Milch oder Wasser gemischt nach dem Training. Dadurch unterstützen sie den Muskelaufbau mit Eiweiß und Aminosäuren. 

Die Tageszeit spielt bei der Einnahme von Whey Protein keine Rolle. Morgens, mittags oder abends – erlaubt ist, womit du dich wohlfühlst. Die Einnahme von Whey Protein muss nicht zwangsläufig nach dem Training erfolgen. Vor dem Training profitierst du durch die Einnahme von Whey Protein von einer verbesserten Leistungsfähigkeit, da dein Körper direkt ausreichend mit Aminosäuren versorgt ist. 

Whey Protein und seine Wirkung wurde detailliert erforscht. Dementsprechend gilt der Konsum von Whey Proteinen in der Regel als unbedenklich. Dies gilt stehts beim Einhalten der empfohlenen Verzehrmenge. Nebenwirkungen spielen bei Unverträglichkeiten gegenüber Laktose oder bei Allergien von Milcheiweiß eine Rolle. Dann ist mit unangenehmen bis hin zu gefährlichen Überempfindlichkeitsreaktionen des Körpers zu rechnen. 

Wie schmeckt Whey Protein? 

Der Geschmack von Whey Protein variiert prinzipiell mit der jeweiligen Qualitätsstufe. Es macht einen Unterschied, ob es sich um Whey Konzentrat, Isolat oder Hydrolysat handelt. Grundsätzlich gilt: Je reiner das Whey Protein ist, umso bitterer ist der Geschmack. 

Weil Whey Protein bitter schmeckt, haben Hersteller Maßnahmen bei der Produktion von Whey Protein getroffen: Sie setzen dem Whey Protein diverse Geschmacksstoffe zu, um es aromatischer zu machen. 

Die Proteinpulver sind als Proteinshakes in unterschiedlichen Geschmackssorten im Handel anzutreffen. Ob Banane, Erdbeere, Kokos, Schokolade oder Vanille – den Geschmacksstoffen im Whey Protein ist es zu verdanken, dass die cremigen Proteinshakes schmackhaft sind. 

Abnehmen mit Whey Protein?  

Abnehmen ist für viele Menschen ein schwieriges Unterfangen. Insbesondere Kraftsportler und Ausdauersportler bauen darauf, das Gewicht entweder zu halten, zu verlieren oder verstärkt Muskeln aufzubauen. Der Muskelaufbau mithilfe von Whey Protein ist zum Abnehmen ein ideales Mittel, da Muskeln mehr Energie benötigen und so den Energiebedarf erhöhen. Es fällt leichter, eine negative Energiebilanz am Ende des Tages vorzuweisen, wenn der Körper viel Energie aufgrund der Muskeln benötigt. Damit Muskeln wachsen und mehr Energie verbrauchen, benötigen sie Aminosäuren und letztlich hochwertiges Eiweiß. 

Whey Proteine sind somit kein Wundermittel zum Abnehmen. Vielmehr liefert Whey Protein dem Körper das Eiweiß, das er benötigt, um starke Muskeln aufzubauen. Molkenpulver gilt üblicherweise als ein Lebensmittel. Für das Abnehmen heißt das, dass die überschüssigen Pfunde nicht ohne Training und eine ausgewogenen Ernährung schmelzen werden. Whey Proteine sind jedoch hilfreich, um den Körper verstärkt mit Aminosäuren und Eiweiß zu versorgen. Zum abnehmen gehört jedoch noch mehr dazu.

Du willst gerne abnehmen und den Prozess mit Whey Protein unterstützen? Dann sind einige Basics hilfreich: 

Mehrere kleine Mahlzeiten verhindern Heißhungerattacken: ein Protein Shake kann eine Mahlzeit ersetzen
Bei Heißhungerattacken ist eine schnelle Zubereitung der Speisen bedeutsam: Whey Protein lässt sich schnell und leicht mit Wasser oder Milch zubereiten. Ob vor oder nach dem Training: Whey Protein unterstützt deinen Muskelaufbau durch hochwertiges Eiweiß.

Whey Protein ohne Sport: Ist es trotzdem wirksam?

Whey Protein enthält hohe Mengen wichtiges Eiweiß. Für gewöhnlich benötigt der Körper Eiweiß, um Muskelabbau zu verhindern. Vor allem Sportler fühlen sich davon angesprochen. Aber heißt das, Molkenprotein ist für Nichtsportler überflüssig? Prinzipiell benötigt jeder Mensch und jeder Körper Proteine, um lebensfähig zu sein. Daher stellt Whey Protein eine wertvolle Eiweißquelle dar, die die tägliche Ernährung ergänzen kann. Whey Proteine unterstützen nicht nur den Muskelaufbau. Sie schützen ebenfalls die Zellen vor vorzeitiger Alterung. Damit fördert eine ausreichende Menge Whey Protein pro Tag einen Anti-Aging-Effekt

Neben einer Zellschutzfunktion, die das vorzeitige Altern verhindert, ermöglicht eine genügende Zufuhr von Whey Protein die Stärkung und den Schutz des Immunsystems sowie der körperlichen Gesundheit. Whey Protein wird nachgesagt, das Immunsystem zu stärken und der Krankheit Krebs vorzubeugen. Gleichzeitig verbessert Whey Protein die Fettverbrennung, da es den Stoffwechsel verbessert. 

Whey Protein und die Zufuhr von Eiweiß und Kalorien  

Wer gar nicht oder nur selten sportlich aktiv ist, kann von Whey Protein profitieren. Einzige Voraussetzung: Die Kalorienzufuhr solltest du im Blick behalten, um eine unerwünschte Gewichtszunahme zu verhindern. Whey Protein enthält als Pulver je 100 Gramm etwa 350 bis 450 kcal. Das Pulver (eine Portion Whey Protein entspricht ungefähr 30 Gramm Pulver) mit Milch (300 Milliliter, 1,5% Fettanteil) vermischt, liefert somit rund 250 kcal. 

Aufgrund der enthaltenen Kalorien ist es empfehlenswert, Whey Protein eher als Ersatz für eine Mahlzeit anzusehen und nicht als kleinen Snack für zwischendurch. Ebenso scheidet der Körper zu viel Eiweiß über die Nieren wieder aus. Aufgrund dessen ist auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr zu achten. Ungefähr 2 bis 3 Liter täglich benötigt eine erwachsene Person durchschnittlich. 

Wie viel Whey Protein ist zu viel für den Körper?

Als ungefähre Richtlinie für den persönlichen Eiweißbedarf täglich gilt: Ausdauersportler benötigen etwa 1,5 Gramm Eiweiß pro Kilogramm Körpergewicht. Wer keinen Sport treibt, braucht für jedes Kilogramm Körpergewicht lediglich 0,8 Gramm Eiweiß täglich. Bei einem erhöhten Bedarf aufgrund eines stärkeren Muskelaufbaus (z. B. bei Kraftsportlern/Bodybuildern) sind pro Kilogramm Körpergewicht ungefähre Mengen zwischen 1,8 und 2 Gramm Protein notwendig. 

Whey Protein – Antworten auf häufig gestellte Fragen

Du hast weitere Fragen zum Whey Protein? Hier erfährst du die Antworten auf häufig gestellte Fragen zum Whey Protein. 

Whey Protein und Maltodextrin: Ist Zucker im Pulver gut?

Im Allgemeinen gilt Zucker als verpönt. Die heutige Gesellschaft hat die Risiken von einem hohen Zuckerkonsum weitestgehend erkannt und empfiehlt, weniger Zucker zu konsumieren. Auch Maltodextrin ist eine Form von Zucker. Im Körper sorgt Zucker für schnelle Energie und Leistungsfähigkeit. Deshalb nutzen viele Menschen Traubenzucker bei Prüfungen oder in stressigen Situationen. Intensive Trainingseinheiten beim Sport leeren die Glukosespeicher des Körpers. 

Maltodextrin im Proteinpulver unterstützt den Körper, das Eiweiß nach dem Training schneller zu verwerten und gleichzeitig die Glukosespeicher wieder aufzufüllen. Diese Form ist vor allem im Anschluss an das Training ratsam. Vor dem Schlafengehen profitiert dein Körper eher von einer Kombination von Whey Protein und Casein. Insbesondere die Käsesorte „Harzer Käse“ bietet große Mengen Casein, sodass ein Nahrungsergänzungsmittel unter Umständen unnötig ist. 

Molkenprotein und Low Carb: Ist Whey Protein bei einer Low Carb Ernährung sinnvoll?

Da Whey Protein hauptsächlich Eiweiß ist, ist es hervorragend bei einer Ernährung nach dem Low Carb Prinzip geeignet. Lediglich der Zuckergehalt der einzelnen Whey Proteine solltest du beachten, wenn du dich Low Carb ernährst. Einige Hersteller bieten Whey Proteine an, die gänzlich ohne Zucker oder zusätzliche Süßstoffe auskommen. In dem Punkt unterscheiden sich die Whey Proteine untereinander. Grundsätzlich eignet sich Whey Protein für die Low Carb Ernährung. 

100 % Whey Protein – geht das?

Einige Produkte werben damit, 100 % Molkeneiweiß zu enthalten. Dabei bezieht sich diese Angabe nicht auf dem reinen Eiweißanteil. Vielmehr bedeutet es, dass der Molkeneiweißanteil 100 % im Gesamtprodukt ausmacht. Daneben kann das Whey Protein weitere Bestandteile aufweisen. Hier ist demnach genaues Hinsehen empfehlenswert, um keiner Mogelpackung aufzusitzen. 

Whey Protein und die Nährwerte – Wie beeinflusst die Geschmackssorte die Nährwerte?

Whey Proteine sind in verschiedenen Geschmackssorten erhältlich: Banane, Schokolade, Vanille und Erdbeere zählen zu den beliebten Klassikern. Doch wie unterscheiden sich die Nährwerte je nach Geschmackssorte voneinander und wie hängt dies mit dem Proteingehalt zusammen? 

Speziell die Sorte Schokolade benötigt für die Herstellung Kakao. Da Kakao von Natur aus kohlenhydratreich ist, wirkt sich dies auch auf die Zusammensetzung der Nährwerte beim Whey Protein aus. Oftmals sorgt der enthaltene Kakao dafür, dass das fertige Whey Proteinpulver weniger Protein enthält als andere Geschmackssorten. 

Fazit zum Whey Protein

Dieser Artikel hat dir die vielen Vorzüge von Whey Protein gezeigt. Du weißt nun, dass Whey Protein aus Kuhmilch hergestellt wird und es sich bei Whey Protein um Molkenprotein handelt. Die hohe biologische Wertigkeit von 104 sorgt für eine schnelle und effektive Nutzung des Whey Proteins in deinem Körper. Zugleich habe ich dir gezeigt, dass das Whey Protein als Konzentrat, Isolat oder Hydrolysat in verschiedenen Geschmacksrichtungen, Packungsgrößen und Preisklassen erhältlich ist. 

Sportler profitieren am meisten direkt nach dem Training von dem hohen Gehalt essenzieller Aminosäuren im Whey Protein. Whey Protein ist frei von Nebenwirkungen – außer bei einer Unverträglichkeit gegenüber Laktose und einer Allergie gegenüber Milcheiweiß. Der Markt bietet gleichermaßen für Frauen wie auch für Männer entsprechende Whey Proteine an. Zudem hilft Whey Protein beim gezielten Muskelaufbau, Schutz der Zellen und Stärkung des Immunsystems.